29.03.2014

Wein-Kulinarik, Wasserwandern und Herrschaftslandschaft als anziehende Ausflugsziele an Saale und Unstrut

Einladende Weinberge, Weingüter sowie das wunderschöne Unstrut- und Saaletal sind immer wieder Anziehungspunkte für Touristen aus Deutschland und dem Ausland.  Am 20. März ging es bei der Tourismuskonferenz des Saale-Unstrut-Tourismus e.V. im Ständehaus in Merseburg darum, die Potenziale der Saale-Unstrut-Region noch besser zu stärken und zu vermarkten.

Landrat Harri Reiche hatte Vertreter aus Tourismus und Kultur eingeladen, um sich über die Möglichkeiten und Chancen der Saale-Unstrut-Region zu verständigen. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Tourismus trotz des Hochwassers und der damit zusammenhängenden Berichterstattung dennoch ein Plus bei den Übernachtungs- und Besucherzahlen von 1,6%. Wenn man bedenkt, dass der Tourismus in dieser Region erst 20 Jahre alt ist und damit gerade das junge Erwachsenenalter erreicht hat, ist noch viel möglich. „Wir müssen an dem Stabilen festhalten und das starke Potenzial unserer einzigartigen Kulturlandschaft auch über die Grenzen Deutschlands hinaus noch bekannter machen.“, gibt Landrat des Saalekreises Frank Bannert zu bedenken.

Nach einem Rückblick auf das Tourismusjahr 2013 diskutierten die Anwesenden aus Kultur und Tourismus darüber, wie ein einheitliches Profil in der Außenwirkung erzielt werden kann: Natürlich muss sich auch der Saale-Unstrut-Tourismus an die neuen Bedürfnisse und Nachfragesituationen anpassen. Der Bekanntheitsgrad der Saale-Unstrut-Region ist noch nämlich längst nicht groß genug. Landratskandidat Götz Ulrich erhofft sich, dass die neue Service-Agentur die Bekanntheit auch in Süd- und Westdeutschland erhöht, weil der Tourismus auf Dauer nicht nur von Besuchern aus Mitteldeutschland leben kann. Er findet jedoch, dass die Region mit dem Weltkulturerbe-Antrag auf dem richtigen Weg ist. „Wichtig ist es, dass sich die Menschen hier mit ihrer Heimat identifizieren. Nur so können sie eine positive Stimmung erzeugen, die auch die Touristen mitnimmt. Mit Wein-Kulinarik, Wasserwandern und der mittelalterlichen Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut haben wir Touristen einiges zu bieten.“ Dennoch solle man zukünftig dazu übergehen, nicht mehr ein gesamtes Bundesland, sondern die einzelnen Regionen wie Harz oder den Burgenlandkreis gezielt zu bewerben, so Ulrich weiter.

 
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