14.04.2014

Viel Diskussionsbedarf um Zukunft der Braunkohleförderung

Götz Ulrich besucht mit den Kreistagskandidaten die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) in Theißen.

Am Montag besuchten Landratskandidat Götz Ulrich, Hans-Dieter von Fintel, Peter Storch, Andy Haugk und Arnd Czapek die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft in Theißen. Sie ist mit 3000 Angestellten und 60 Auszubildenden im Jahr 2014 einer der größten Arbeitgeber der Region. Die Förderung und der Verkauf von Rohbraunkohle gehören zum Kerngeschäft. Die MIBRAG sorgt mit der Gewinnung von Rohbraunkohle jedoch nicht nur für die Stromversorgung von 9 Millionen Haushalten im Länderdreieck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, sondern auch für die Sicherstellung von Fernwärme für 200.000 Wohneinheiten. Die MIBRAG fördert in den Tagebauen Profen und Schleenhain über 10% der in Deutschland gewonnenen Rohbraunkohle, das entspricht etwa 20 Millionen Tonnen pro Jahr. Große Abnehmer sind die Kraftwerke Schkopau und Lippendorf, die Bahnstrom für die DB und Fernwärme für die Stadt Chemnitz erzeugen.

Kreistagskandidaten und Landratskandidat Götz Ulrich zu Gesprächen bei der MIBRAG

Gemeinsam mit den Kreistagskandidaten Arnd Czapek, Hans-Dieter von Fintel, Peter Storch und Andy Haugk, dem Bürgermeister der Stadt Hohenmölsen, hat sich Landratskandidat Götz Ulrich erkundigt, welche Auswirkungen eine mögliche Begünstigung des Steinkohlebergbaus durch den Bund für den Braunkohlebergbau hätte. Er fand in der Geschäftsführung um Dr. Joachim Geisler überaus kompetente Ansprechpartner. „Langfristig gesehen braucht ein so großes Unternehmen wie die MIBRAG aber politische Stabilität und attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Gerade im Hinblick auf die EEG-Umlage gibt es noch Diskussionsbedarf: Sollte die MIBRAG diese zahlen müssen, wird es sich um einen Betrag in Höhe von 60% des Investitionsvolumens handeln.“, so Geschäftsführer Dr. Joachim Geißler. „Das Vertrauen ist hier eine große Frage. Es muss ein Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern, Investoren und der MIBRAG geben. Die Region um Zeitz ist stark beeinflusst von der Braunkohleförderung, die viele Arbeitsplätze schafft. Wirtschaft und Politik müssen nun zusammenarbeiten und die Zukunft gemeinsam aktiv gestalten.“, so Götz Ulrich.

 
CDU-Kreisverband Burgenlandkreis Oststraße 31
D 06618 Naumburg (Saale)
Telefon: 03445 / 20 34 71
Fax: 03445 / 20 34 07
info@cdu-burgenlandkreis.de
Pressekontakt03445 / 203471