23.04.2014

Auswirkungen der Fusion von Lafarge und Holcim noch nicht absehbar

Götz Ulrich spricht mit dem Werksleiter des Karsdorfer Zementwerkes über die Zukunft des Standortes. 

Das Zementwerk in Karsdorf gehört zu den größten in Deutschland und ist in unserer Region ein großer Arbeitgeber. Kürzlich besuchte Landratskandidat Götz Ulrich den Werksleiter und Geschäftsführer von Lafarge Deutschland Dr. Bernhard Kleinsorge, um sich über die Zukunft des Standortes Karsdorf zu informieren. Mit der Fusion der beiden Weltkonzerne Lafarge und Holcim ergeben sich zukünftig auf dem Zementmarkt große Veränderungen. Nach der Absatzkrise auf den europäischen und amerikanischen Märkten ist die Zementindustrie nun wieder auf einem guten Weg. „Für den Standort Karsdorf lassen sich heute noch keine Aussagen treffen. Dennoch gibt es derzeit wenige Überschneidungen mit anderen Werken der beiden Konzerne.“, erklärt Dr. Kleinsorge im Gespräch. Der Vorteil des Standortes in Karsdorf liege jedoch zweifelsfrei in der guten Rohstoffversorgung mit Kalkstein, der in unmittelbarer Nähe im Tagebau gewonnen wird, so der Werksleiter weiter. 

Götz Ulrich zu Gesprächen bei Lafarge in Karsdorf

In Sachen Fachkräfte beschreitet das Unternehmen seit einigen Jahren neue Wege. Im Zementwerk Karsdorf ist der überwiegende Teil der Angestellten mittleren Alters oder kurz vor dem Eintritt in die Rente. Um qualifizierte Arbeitskräfte im Betrieb halten zu können und ihnen eine Perspektive zu bieten, fördert das Werk die Meisterausbildung. „Wir zahlen die Schulgebühren oder die Reisekosten für unsere Arbeitnehmer“, gibt Kleinsorge Auskunft. Man benötige gut ausgebildete Meister, da diese in der Lage sind, für sich und andere im Zementwerk in erhöhtem Maße Verantwortung zu übernehmen und oftmals kreative Ideen zur Weiterentwicklung des Standortes haben. „In Dr. Kleinsorge fand ich einen überaus kompetenten Gesprächspartner, der nicht nur sein Unternehmen im Blick hat, sondern auch viele Ideen für die Region hat.“, so Landratskandidat Götz Ulrich. „Das Zementwerk in Karsdorf hat eine große Bedeutung für die Wirtschaft unserer Region und deshalb brauchen wir auch in Zukunft stabile politische Rahmenbedingungen, die ich fest im Blick habe“, versichert Ulrich.

 
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