11.03.2015

 CDU/FDP-Fraktionschef: Landrat nicht zum Sündenbock machen

 Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Rücktritt des Tröglitzer Ortsbürgermeisters Markus Nierth rief der Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion im Kreistag dazu auf, auf Schuldzuweisungen an den Landrat zu verzichten.

 „Gerade Götz Ulrich etabliert seit Beginn seiner Amtszeit in der Frage der Aufnahme von Flüchtlingen eine Gesprächskultur, die als beispielhaft für das gesamte Bundesland gilt. Die Organisation von Bürgerforen in den Orten ist der richtige Weg, Ängste und Vorbehalte abzubauen. Mit hohem persönlichem Einsatz hatte Götz Ulrich bei den bisherigen Veranstaltungen in Eckartsberga und Hohenmölsen Transparenz und Offenheit an den Tag gelegt und dabei auch die möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten nicht verschwiegen, die immer auftreten, wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund ist es der falsche Weg, dem Landrat die Schuld an dem Rücktritt von Herrn Nierth zu geben.“ sagte Riemer.

 Riemer regte außerdem an, die Gesprächskultur weiter zu pflegen und zu intensivieren. „Die Ereignisse zeigen, dass die Zivilgesellschaft in ganzer Breite gefordert ist. Die Vertreter aller demokratischen Parteien stehen sicher bereit, wenn es darum geht, Wege zu einer gelingenden Integration zu suchen. Eine weitere Möglichkeit dürfte der Austausch mit anderen Orten sein. So muss man nicht jedes Mal bei null anfangen, sondern kann von den Erfahrungen profitieren, wenn es darum geht, die Herausforderungen zu meistern. 

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