12.05.2015

 CDU/FDP-Fraktion spricht sich für den heimischen Rohstoff Braunkohle aus

In der Kreistagssitzung am 11. Mai 2015 hat sich der Kreistag mit großer Mehrheit für eine Sicherung der regionalen Wertschöpfung durch den heimischen Rohstoff Braunkohle ausgesprochen. Bereits im Vorfeld haben sich die Kreistagsmitglieder der CDU/FDP-Fraktion, nachdem die Bundesregierung mit dem Klimapaket die CO2-Reduzierung beschlossen hat, intensiv mit diesem Thema beschäftigt. „Dies betrifft vor allem die Existenz der MIBRAG, welcher die Schließung eines Kraftwerkes und die Entlassung vieler Mitarbeiter droht.“, mahnt der Fraktionsvorsitzende Jörg Riemer. Die MIBRAG ist einer unserer größten Arbeitgeber in der Region.

Bereits am 21. April 2015 auf der 4. Sitzung des Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschusses im Kreistag des Burgenlandkreises berichtete der Geschäftsführer der MIBRAG über die derzeitige Situation des Unternehmens. Riemer: „Die MIBRAG muss hier unterstützt werden. Wir müssen die Wertschöpfung in der Region halten, weil dies allen zu Gute kommt. Eine Investition in erneuerbare Energien ist noch nicht ausgereift, hierzu müssen zunächst die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Für eine solche Wirtschaft braucht man Zeit. Durch den jetzigen Beschluss wollen wir als Kreistag ein Zeichen für die Bundesregierung setzen.“ Die CDU/FDP-Fraktion geht sogar noch weiter: „Wir wollen auch andere Landkreise dazu bewegen, ähnliche Beschlüsse zu fassen. Dazu werden wir Kontakt zu den entsprechenden Landkreisen wie beispielsweise Leipziger Land und Lausitz aufnehmen. Ich habe die Hoffnung, dass ein gemeinsames Auftreten die Regierung zum Umdenken bewegen kann. “, so Riemer. 

 
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