09.09.2016

Umzug der Sekundarschule „Albert Schweitzer“ ist praktikable Lösung

 Der Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion im Kreistag des Burgenlandkreises Jörg Riemer bezeichnete den geplanten Umzug der Albert-Schweitzer-Sekundarschule nach Bad Kösen als praktikablen Weg, um die angespannte Raumsituation in absehbarer Zeit zu lösen. „Wir haben im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss, im Kreisausschuss und in der Fraktion intensiv verschiedene Varianten diskutiert. Dabei wurde einvernehmlich herausgearbeitet, dass die Argumente für die Wiederinbetriebnahme der Borlach- Sekundarschule in Bad Kösen sprechen. Wir haben die Verpflichtung, für die Schüler und Lehrer gute Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Der momentane Zustand der Verteilung auf zwei Häuser ist keine Dauerlösung. Durch das Vorhaben der Stadt Naumburg, den Schulstandort in der Kösener Straße weiter für ihre Grundschule zu nutzen, muss daher ein alternatives Gebäude gefunden werden. Dafür sprachen sich sowohl Vertreter der Stadt Naumburg, als auch die Kreisräte aller Fraktionen aus. Andere Varianten mussten verworfen werden, da sie entweder der Entwicklung des Krankenhauses in Naumburg entgegenstehen oder kein geeignetes Grundstück innerhalb von Naumburg verfügbar ist. Weiterhin gilt es zu beachten, dass die angestrebte Förderung durch das Schulbauprogramm STARK III nur bei der Sanierung eines bestehenden Schulgebäudes in Aussicht steht. Ein Neubau ginge zu 100 % zu Lasten der Kreiskasse und wäre deshalb um ein Vielfaches teurer. Einigkeit besteht auch darin, mit dem Umzug die Schuleinzugsbereiche neu zu betrachten. Selbstverständlich ist es nicht vermittelbar, dass Schülerinnen und Schüler aus dem Wethautal an einer Sekundarschule vorbei nach Bad Kösen fahren. Dies wird durch eine andere Zuordnung von Grundschulen zu den Sekundarschulen verhindert werden können.

Mit dem Bezug einer renovierten Sekundarschule in Bad Kösen wird ein weiterer großer Schritt auf dem Weg der Modernisierung der Sekundarschulen im Landkreis getan. Eine der letzten großen Baustellen bleibt dann noch die Neustadt-Sekundarschule in Weißenfels. Auch hier sollte auf absehbare Zeit der Weg zur Sanierung des Schulgebäudes geebnet werden“, sagte Riemer. 

 
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