17.05.2014

Engere Verzahnung von Schule und Unternehmen notwendig

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka spricht mit Unternehmern über berufliche Bildung und die Möglichkeiten, Schule und Praxis enger zusammenzubringen. 

Vergangenen Freitag konnten der Landratskandidat Götz Ulrich, Dieter Stier (MdB) und der Europakandidat Sven Schulze die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, zu einem Unternehmerfrühstück in Leißling begrüßen. Vor 50 Unternehmern, Handwerkern, Lehrern und Bildungsexperten sprach sie zum Thema „Berufliche Bildung“. Sie stellte den Anwesenden das Bundesprojekt „Bildungsketten“ vor, das sich die politischen Verantwortlich durchaus auch im Burgenlandkreis vorstellen können. Gemeinsam mit den Schülern der 7. und 8. Klassen erarbeiten Bildungsexperten in einem zweiwöchigen Workshop deren Lebensvorstellungen und beraten sie zu möglichen Berufsfeldern. Nach drei Tagen intensiver Gespräche und ersten Ideen von ihrem Traumberuf können die Jugendlichen sich dann in diesen Feldern ausprobieren und herausfinden, ob sie ihren Wünschen entsprechen. „Ich denke, mit intensiver und individueller Beratung wie in diesem Modellversuch besteht die Möglichkeit, Unternehmen und Auszubildende bereits frühzeitig zusammenzubringen. Das benötigen wir auch im Burgenlandkreis, um unsere vielen Lehrstellen besetzen zu können!“, gibt Götz Ulrich Auskunft.

Johanna Wanka sprach außerdem über die Idee, ein ERASMUS-Programm für Auszubildende zu etablieren. Ähnlich wie Auslandsaufenthalte für Studierende wäre es erstrebenswert, Azubis einen anderen Blick auf ihren Lehrberuf zu ermöglichen. Andere Strukturen, Aufgabenbereiche und Kollegen erweitern so den Horizont der jungen Menschen. Die Anwesenden waren sich indes alle einig, dass die Kooperation zwischen Unternehmen und Schulen verbessert werden muss: „Experten, die in die Bildungseinrichtungen kommen und die Schüler in individuellen Gesprächen auf den Übergang von der Schule in das Berufsleben vorbereiten, sind enorm wichtig. So kann die Ausbildungsfähigkeit gesteigert und die Abbrecherquote minimiert werden“, betont der Landratskandidat Götz Ulrich.

Die Ministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, in Leißling
 
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