12.05.2014

Unterstützung von höchster Stelle

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel spricht auf dem Markt in Naumburg zu den anstehenden Europa- und Kommunalwahlen.

Es herrschte eine ausgelassene Stimmung auf dem Markt in Naumburg. Die vielen orangen Hüte und Banner verrieten, wer hier voller Spannung erwartet wurde: Die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Prof. Dr. Angela Merkel. Sie kam gemeinsam mit dem CDU-Spitzenkandidaten für die Europawahlen, David McAllister, in den Burgenlandkreis, um auch den Landratskandidaten Götz Ulrich und den OB-Kandidaten für Naumburg, Bernward Küper, zu unterstützen. Bereits seit dem frühen Vormittag liefen die Vorbereitungen auf dem Naumburger Markt auf Hochtouren, um den hohen Besuch würdig zu empfangen. 18 Uhr begann dann die Gesprächsrunde mit den Vertretern der lokalen Politik: Götz Ulrich, Bernward Küper, Harri Reiche und Thomas Webel rückten in ihrer Diskussion vor allem die regionalen Aspekte in den Vordergrund. Der Bundestagsabgeordnete Dieter Stier, Landrat des Saalekreises Frank Bannert sowie Europa-Kandidat Sven Schulze und Ministerpräsident Rainer Haseloff erhielten anschließend ebenfalls die Möglichkeit, über die Landespolitik zu sprechen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel in Naumburg

Kurz vor 19 Uhr war es schließlich so weit: Götz Ulrich, Bernward Küper und Reiner Haseloff empfingen die Kanzlerin vor dem Gasthaus „Stadt Aachen“ und sprachen ganz intern über die Probleme der Bundes- und Landespolitik. Der Spitzenkandidat für die Europawahl betonte in seiner Rede vor allem eines: „Es geht uns um ein bürgernahes Europa. Indem wir unsere Gemeinsamkeiten stärken und weiter mit unseren europäischen Nachbarn kooperieren, haben wir die Möglichkeit, ein handlungsfähiges und transparentes Europa zu schaffen“, so David McAllister. In ihrer Rede spannte die Kanzlerin einen Bogen über die vergangene Geschichte: Europa hat in kurzer Zeit zwei schwere Weltkriege erlitten. Die Folgen für Menschen und Gesellschaft waren verheerend. Aus dieser Not heraus sei die Europäische Union entstanden. „Die EU ermöglichte es den Menschen seit ihrer Gründung vor 60 Jahren jahrzehntelang in Frieden zu leben. Deshalb müssen wir dankbar sein, dass wir Europa haben“, so der Aufruf der Regierungschefin. Natürlich berge die Krise in der Ukraine ein großes Gefahrenpotenzial, doch ein militärischer Einsatz sei keine Option. „Wir setzen uns ein für eine friedliche Lösung in der Ukraine. Und das heißt auch, dass die Bürger dort frei wählen können müssen. Diese freie Entscheidung müssen wir dann allerdings auch akzeptieren“, so Dr. Angela Merkel. „Europa ist für uns eine Garantie für Frieden und Freiheit. Dabei muss jedes europäische Land jedoch Solidarität leben  und die eigene Verantwortung wahrnehmen!“, betont die Bundeskanzlerin. Abschließend fand Landratskandidat Götz Ulrich ermutigende Worte und rief die Menschen auf, die Wahlen als Chance zu begreifen. „Mit ihrer Stimme können wir auf kommunaler Ebene schon einiges bewegen. Nutzen Sie diese Möglichkeit!“

 
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